„Erik Schimkats raffinierte Bühne besteht aus einem rudimentären Haus, einer Art Würfel mit einer Tür und zwei Fenstern. Kein Dach. Auch die vierte Wand bleibt offen, gewährt Einblick in die Tragödie der zwei Elternpaare. Zwischen den Szenen verändern die Schauspieler diese Konstruktion, bauen sie auseinander, rücken sie wieder zusammen und schaffen sich so fortwährend neue Außen- und Innenräume.

Da entstehen ganz nebenbei Verstecke, in denen man einander die eine oder andere Lebensbeichte ablegen wird. Bis auf die von Popmusik begeleiteten Umbauphasen verzichtet Regisseur Martin Pfaff auf Effekte und überlässt den Abend ganz seinen Schauspielern. Die haben in der intimen Atmosphäre viel Raum, sich an Dea Lohers anspruchsvollem Text abzuarbeiten.“

(WDR 5 – Scala)

Fotos: Kerstin Schomburg

4. Semester BA

Prof. Reiner Wiesemes