Masterthesis von Lars Werneke – 2018

Nach Jahrzehnten des Stillstands kommt langsam etwas Bewegung in die deutsche Bildungslandschaft. Doch wie können architektonische Raumkonzepte den neuen pädagogischen Ansätzen und Ansprüchen gerecht werden?

Wie kaum ein anderes Gebäude vereint die Schule höchste Ansprüche und Anforderungen an Flexibilität, Raumangebot und Raumqualität. Auf Grundlage der Fragestellung wie Lernen ganz Grundsätzlich funktioniert entwickelt sich der „Dreiklang der Lernens“ als konzeptionelle Basis des Entwurfs:

Inspiration – Impulsgeber und Neugierde

Kommunikation – Austausch und Recherche

Konzentration – Kognitive Arbeit und Problemlösung

Die Drei Bereiche die sich im Prozess des Lernens immer wiederholen und gegenseitig begünstigen werden in architektonische Interventionen übertragen.

Für die unterschiedlichen Anforderungen werden Räume, Zonen und Übergangsbereiche gebildet, die nicht nur eine wesentlich flexiblere Raumnutzung ermöglichen, sondern auch die starre Architektur des Bestandsgebäudes aufbrechen und auflockern.