Bachelorthesis von Theresa Hardege – 2017

In dem Retail Konzept der Marke I Vision werden klassische Turnhallen- und Umkleidenelemente mit einer modernen, minimalistischen Ästhetik kombiniert. So wird der Turnkasten zum Tresen, die Sneaker hängen wie Ringe an Seilen von der Decke, die Bank am Rande des Spielfelds wird zum Ort der Anprobe und die Umkleidekabine wird zum Lager umfunktioniert. Der Kunde findet sich in einem minimalistisch-nostalgischem Ambiente wieder wobei der Sneaker in seinem Ursprung als „Turnschuh“ in den Fokus der Pro- duktpräsentation gerückt wird.

Die Marke I Vision stellt Neuauflagen von früheren Sportschuhen her. Die Schuhe sind aus Leder gefertigt und greifen die Formensprache und Materialien von Tennis- und Basketball- und weiteren Turnschuhen der 60er und 70er Jahre auf. Das minimalistische Aussehen ist von einer hellen dezenten Farbgebung, sowie dem Einsatz weniger Materialien, meist Leder und Gummi, geprägt.

Die Zielgruppe der Marke I Vision sind designorientierte Minimalisten zwischen 20 und 35 Jahren. Sie haben einen Hang zur Nostalgie und erkennen die Elemente des Shops aus ihrer Schulzeit wieder. Zudem legen sie einen hohen Wert auf Qualität und Individualität und wollen sich vom „Sneaker-Mainstream“ abheben.

Die Schuhwolke bildet den Mittelpunkt des Stores. Die Sneaker hängen auf sieben verschiedenen Höhen wie zufällig angeordnet im Raum und bilden so ein schwebendes Volumen. Jedes Schuhpaar ist im Raster versetzt angeordnet, sodass alle Schuhe gut gesehen werden können.