Exkursion zu Raumwelten und Szenografie-Biennale
Messestände, Unternehmensausstellungen und Inszenierung von Produkten oder Firmenevents sind die Themen der zweiten RAUMWELTEN-Konferenz am 7. November 2013 im Reithaus Ludwigsburg. Agenturen präsentieren gemeinsam mit ihren Auftraggebern erfolgreiche Projekte räumlicher Kommunikationsmaßnahmen.

Neben Vorträgen und einem moderierten Austausch zwischen namhaften Branchenvertretern wird es eine Reihe von Gesprächsrunden geben, bei denen die Teilnehmer mit Experten direkt in den Dialog treten und über konkrete Fragestellungen diskutieren.www.raum-welten.comDer Begriff der Szenografie hat sich in der deutschen Kulturlandschaft seit der Expo Hannover 2000 stellvertretend für eine Disziplin etabliert, die sich dem Raum und seinen inszenatorischen und narrativen Potentialen widmet. Szenografie will Objekte zugänglich und Inhalte lesbar, erfahrbar und interpretierbar machen – sie vermag diese begehbar zu inszenieren. Szenografie bedient sich dabei der Gestaltungspotenziale aus Architektur, Interior Design, Theater, Oper, Film, Kunstinstallationen und Performances – traditionelle Grenzen zwischen den Disziplinen lösen sich zunehmend auf; Szenografie gereift zur Universaldisziplin der Raumgestaltung. Angesichts dieser Entwicklung bedarf es künftig verstärkt Diskurse darüber, welche Potenziale die Szenografie weiterhin entfalten kann und welchen gesellschaftlichen Trends sie folgt.Erste Impulse, die in jene Richtung weisen, setzte das International Scenographers’ Meeting an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste im November 2012 in Stuttgart. Diesem erfolgreichen Startschuss wird nun die Internationale Szenografie Biennale (ISB) in Lu